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Ullrich-Tischfussball Kicker Historie

Historie des Ullrich-Kickers:
Am Anfang war das Wort. Das ist klar. Aber am Anfang des Ullrich-Kickers stand zuerst einmal die Leidenschaft zweier Kickerverrückter. Im Jahr 2000 standen wir wieder einmal in unserer Stammkneipe und fütterten den Kickertisch willenlos und unermüdlich mit unseren sauer verdienten Münzen. Bei einem gemütlichen Glas Bier überlegten wir wie wir möglichst günstig an einem brauchbaren Tischfussball Kicker kommen könnten. Eine Coin-Machine brauchten wir nicht. Also war der erste Gedanke ein Homesoccer. Aber die Homevarianten fanden wir einstimmig etwas schwach auf der Brust. Einfach zu viel Geld für zuwenig Masse. Außerdem sprengten auch die anzulegenden 700-800 Euro deutlich unser Budget. Mehr als 400 Euronen wollten wir auf keinen fall investieren. Beim Thema günstig dachten wir zuerst an Osteuropa. Skoda baut ja mittlerweile auch ganz passable Autos. Aber die Geräte machten uns schon auf den Bildern mit ihren dünnen Beinchen einen eher bedauernswerten Eindruck und waren uns zudem immer noch zu teuer. Selber waren wir ja bisher nur Löwensoccer gewohnt. Ergebnislos mussten wir von unserem Vorhaben ablassen und weiter den gierigen Münzer füttern. Als ein Jahr später die Idee reifte den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen, war unser erster Gedanke: Warum nicht mit Kickertischen?
Aber wie kommt man an günstige Kickertische. Dass der Herr Le*****er uns sicher keinen Rabatt gewähren würde, war uns klar. Also ging der Blick noch weiter gen Osten: Asien Aus dem nahezu unüberschaubaren Angebot kristallisierte sich nach langem Hin und Her ein Anbieter heraus. Wir entschieden uns für einen Tischfussball Kicker, der nach unserem Ermessen einen soliden und vor allem stabilen Eindruck machte. Unser Trugschluss lautete: Masse ist auch sicher Klasse. Glücklicherweise ließe wir uns zuerst eine Probelieferung schicken, denn als wir das Paket aufrissen fiel uns nichts mehr ein. In einem hatten wir uns nicht getäuscht: Der Tischkicker war schwer und stabil. Aber dann war auch schon Schluss. Unsere Überzeugung viel hilft viel und schwer ist gut war linde gesagt etwas naiv. Wir wissen nicht nach welchen Maßstäben und vor allem nach welchen Maßen Chinesen Kicker bauen, aber eins war uns direkt klar: China ist Tischfussball Entwicklungsland. Ich möchte hier nur einige Highlights nennen.
Spiegelglattes und sehr dünnes nur zweifach gelagertes Spielfeld, das sich schon beim bloßen Anschauen verzogen und durchgehangen hat. Innenverschraubung der Beine kleine Tore, als würde man mit einem Tennisball auf ein Mauseloch schießen. Abstand Figur-Spielfeld deutlich zu gering. Ein bisschen tiefer und man hätte dem Gegenspieler den Ball vom Fuß grätschen können. Da man den Ball immer unterhalb des Schwerpunktes traf hob der er bei jedem Abroller und bei jedem Jet immer an der nächsten Stange. Der ganze Kickertisch hatte ein schäbiges Kleidchen aus billigstem, weichem Papierfurnier an, selbst an den Spielfeldbanden. Bei jedem Bandenschuss wurde die Energie des Balles von dem weichen PVC absorbiert. Das heißt: Zeitlupe. Wenn man da eine Bande „abfeuerte„ konnte sich der Gegenspieler erst mal gemütlich ein Bier holen und war noch vor dem Eintreffen des Balles wieder da. Gähn!!!
Der Torinnenraum war natürlich auch aus Plastik, dem absoluten Lieblingsmaterial des Chinamannes. Jeder zweite Ball sprang zurück ins Spiel und die anderen 50 % verschwanden mit einem müden, unspektakulären Plopp. Um die globigen Griffe zu umfassen brauchte man fasst Maurerhände und jetzt der Hammer: Trotz dieser hammerharten Mängel war dieser Kickertisch seinerzeit bei eBay konkurrenzlos, da das Preis-Leistungsverhältnis dennoch absolut gut war. Für den Preis hätte man in Deutschland nicht einmal das Material kaufen können. Die Sache boomte richtig und wir hätten diesen Kickertisch in dieser Ausfertigung sicher noch bis zum Sankt Nimmerleinstag verkaufen können. Auch das Feedback der Kundschaft war durchaus positiv. Wir hingegen waren mit der Situation absolut unzufrieden. Dieser Tischkicker hatte absolut nichts mit unserer grundlegenden Idee zu tun. Wir wollten ja einen brauchbaren Tischfussball für kleines Geld anbieten. Und brauchbar hieß für uns, die bis dato nur Löwen- oder Lehmachertische kannten, eindeutig etwas anderes. Wir wollten einen Kickertisch, der von den Spieleigenschaften vergleichbar mit den Turniertischen ist. Wir sagen vergleichbar, da es uns von Anfang an klar war, dass wir für diesen Betrag sicher kein Lehmacheräquivalent bekommen konnten. Aber wir wollten einen Kickertisch auf dem man alle gängigen Techniken schießen kann. Wir luden einige Kumpels ein, spielten auf dem Tischkicker und nahmen ihn genau unter die Lupe.
Während sich einige unserer Konkurrenten immer noch auf diesem Niveau befinden, bombardierten wir schon bei der nächsten Bestellung den Hersteller mit einer ganzen Reihe von Veränderungswünschen. Hierbei standen nicht das Design oder das Gewicht im Vordergrund sondern ausschließlich die Spieleigenschaften. Diese Prozedur des Probespielens und des gemeinsamen Tüftelns mit Kicker begeisterten Freunden wiederholte sich nach jeder Lieferung aus Fernost. Das vorrangige Ziel war es zuerst einmal Turniermaße zu erreichen. Seit dieser ersten Probelieferung wurde der Ullrich-Kicker also stetig überarbeitet und weiterentwickelt. Die bis heute erreichten Veränderungen können sich nach unserem Dafürhalten durchaus blicken lassen.

Anfang des Jahres wurde uns bewusst, dass ein Produkt, das sich deutlich von den Konkurrenzprodukten unterscheidet, auch einen eingängigen Namen mit einem gewissen Wiedererkennungswert benötigt. Unsere Wahl fiel auf Ullrich-Kicker. Eine Marke war geboren.
Jetzt ist Ullrich natürlich ein urdeutscher Name. Man könnte natürlich vermutet, dass wir auf diese Weise den Herstellungs-Ort des Ullrich-Kicker verschleiern wollen. Nein, das wollen wir nicht, der Ullrich-Kicker ist ein nach unseren Vorgaben in China produzierter Tischfussball Kicker, der durch ständige Veränderungen und Verbesserungen hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird.
Aber wie kam es zu dem Namen? Ein Freund und tatkräftiger Unterstützer unseres kleinen Unternehmens hört auf den wunderbaren Namen Ullrich. So einfach ist das.
Im Jahr 2005 durften wir uns auch über fachkompetenten Zuwachs freuen. Chris Marks, seines Zeichens Tischfussball-Weltmeister, war auf unseren Ullrich-Kicker aufmerksam geworden. Nachdem er sich ein paar Spielchen von der Qualität überzeugt hatte (bei denen wir eigentlich gar nicht so alt ausgesehen haben Anm. d. Verf.), ließ er sich als Werbeträger unter Vertrag nehmen. Chris Marks steht unserem Unternehmen seitdem nicht nur als Werbepartner, sondern auch als Freund zur Seite. Zudem beteiligt er sich seitdem selbst an der Weiterentwicklung und Verbesserung unseres Ullrich-Kickers.
Wie gesagt sind wir bestrebt unseren Kickertisch stetig weiter zu verbessern. So wird es auch im Jahr 2006 zu der ein oder anderen Überraschung kommen. Da der Ullrich-Kicker nun aber unseren Vorstellungen weitestgehend entspricht, werden dies keine großen Veränderungen mehr sein. Vielmehr wird es sich um Neuerungen handeln, die mit dem aktuellen Modell kompatibel sind.

Bitte beachten Sie, das wir seit 2008 nur noch in Deutschland produzieren, also "Made in Germany" weitere Informationen finden Sie auf unserer aktuellen Seite ullrich-sport.com!

Danksagung